Kulturbahnhof Kassel e.V.

Kreativer Strukturwandel: Ausstellungen, Kino, Konzerte, Kulturbetriebe und Museum

„Man walking to the sky“ - der „Himmelsstürmer“ gibt das Thema vor: Hier geht es zur Kunst und Kultur. Die 25 Meter hohe Skulptur des US‐amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky schmückt den Vorplatz des KulturBahnhofs (KuBa), der vielfach Ausstellungsort der documenta war.

Bei seiner Eröffnung Mitte des 19. Jahrhunderts galt der Kasseler Hauptbahnhof als eine der größten Fernverkehrsstationen. Als er seine Funktion als überregionaler Bahnhof Anfang der 1990er Jahre verlor, wurde die Idee eines „Kulturbahnhofs“ geboren. Seitdem hat er sich zu einem erfolgreichen Ort für Kultureinrichtungen und Betriebe der Kulturwirtschaft entwickelt.

In der ehemaligen Kleiderkammer der Bahn befindet sich die „Caricatura“, mit der sich Kassel zu einem Zentrum für Humor, Karikatur und Satire entwickelt hat. Die beiden „Bali Kinos“ bieten ein mehrfach preisgekröntes Filmprogramm in einem attraktiven Lichtspielhaus. Ein Mix aus Café, Restaurant, Konzerthalle und Club ist das „Gleis 1“ in den einstigen Räumen der Gepäckaufgabe. In den Räumen der Bahnhofsmission ist das Kasseler Architekturzentrum „KAZ im KuBa“ zuhause. Und dort, wo einmal eine Bahnhofsgaststätte Reisende empfing, wird heute Bürgerfernsehen im „Medienprojektzentrum Offener Kanal“ gemacht. Gegenüber ist seit einigen Jahren mit der "KUBATUR" ein weiterer Ausstellungsraum dazugekommen.

Der denkmalgeschützte Südflügel ist einer der wenigen original erhaltenen Gebäudeteile, in dem die Kuratorengruppe 387 regelmäßig Ausstellungen zeigt. Zur Museumsnacht 2026 präsentiert hier das Aktionstheater einen Einblick in die aktuelle Theaterproduktion.

Auf dem Vorplatz befindet sich in diesem Jahr die Open-Air-Bühne, die neben der offiziellen Eröffnung ein vielfältiges Musikprogramm bietet.

Öffnungszeit während der Kasseler Museumsnacht

Samstag 17 bis 1 Uhr